Adagio…

…(langsam,ruhig)…

Vielleicht erst einmal ein paar Worte, wie es überhaupt zu der Geige kam, bevor ich damit anfange, meine Erlebnisse aufzuschreiben.

Geige gilt ja bei den Meisten mehr als ein klassisches Instrument, welches man eher mit einem altbackenen Orchester in Verbindung bringt. Ich gebe zu, es gab ab und zu auch mal Momente, wo ich dieses Bild vor meinem geistigen Auge hatte. ABER…eigentlich hatte mich dieses Instrument schon immer fasziniert und begeistert! Seit ich denken kann bekomme ich bei den Klängen einer Geige Gänsehaut. Und ich rede nicht von dem „Gefiedel“ was man ab und zu beim China-Mann seines Vertrauens um die Ecke hören kann zwischen den Buffetgängen. Es ist mehr der Ausdruck, das Gefühl was der Musiker da hinein legt. Kennt jemand den Film „Tiger&Dragon“? Die „weinenden Geigen“ der Hauptmelodie? OMG! Und moderne Künstler wie Vanessa Mae (damals in den 90er) und heutzutage Lindsey Stirling oder der grossartige David Garrett machen die Geige „alltagstauglich“ und zeigen, dass es auch fetziger geht. Und die Geige nicht nur zu Beethovens 9. Sinfonie wohlwollend erklingen kann.

Ich habe mit ca. 13 Jahren angefangen, Gitarre zu spielen. Auch weil das Instrument damals als „cool“ galt. Vor allem als Mädel. Ich war auch nicht allzu schlecht darin. Aber irgendwann hat man auch andere Dinge im Kopf als immer nur zu üben. Und irgendwie hat mich die Gitarre auch nie so berührt. Nicht so wie die Geige. Aber ich hatte nie den Gedanken daran gehabt, geschweige denn mich getraut meine Eltern zu fragen! Denn Musikunterricht ist nie wirklich günstig. Und eine Geige als Instrument schon einmal gar nicht! Aber mein Herz hat immer höher geschlagen und bei sämtlichen Musikstücken hab ich immer irgendwie die Geige heraushören können. Und gefühlt. Mit dem Herzen. Also ist es demnach für mich mein „Herzinstrument“ <3.  Nicht nur allein wegen seiner Lage, nahe dem Herzen.

Nun etliche Jahre später, etliche Erfahrungen und Sehnsüchte reicher, kam der Moment wo ich mir dachte „Warum nicht? Wenn nicht jetzt, wann denn dann??“ Das war Anfang 2013 gewesen. Doch aufgrund einiger Missstände zu der Zeit musste dieser Traum nochmals warten. Bis Mitte November. Dann fasste ich mir ein Herz und all meinen Mut zusammen und fragte nach Probeunterricht.

Und dann, Anfang Dezember 2013, begann der Traum langsam wahr zu werden! 🙂 Und ich bereue es bis jetzt keinen einzigen Tag und bin so unendlich dankbar und glücklich darüber!

Und darüber werden die nachfolgenden Beiträge handeln. Wie es ist als Anfang 30er Mädel ein Instrument zu lernen. Wie es sich anfühlt und wie ich voran komme!

Ich wünsche viel Spass beim Lesen und ein kleiner Tip am Rande: Es ist NIE zu spät seinem Herzinstrument eine Chance zu geben!!! 😀

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s